Grundstückskauf

Grundstückskauf

Der Erwerb einer Eigentumswohnung, eines Hauses oder eines Grundstückes ist meistens eine wichtige Entscheidung im Leben, die üblicherweise mit einer hohen finanziellen Belastung verbunden ist.

Der Kauf einer Immobilie birgt aber viele rechtliche Gefahren in sich, an die man kaum denkt. Egal ob Grundstück, Wohnung oder Haus: Ein gescheiter Käufer schaut sich zuerst den Grundbuchauszug an. Ist der Verkäufer wirklich der (Allein-) Eigentümer? Sind Dienstbarkeiten wie Wegerechte, Vorkaufsrechte oder Veräußerungsverbote eingetragen? Ist die Immobilie mit Schulden belastet?

Um ins Grundbuch zu kommen, benötigt der Käufer – zusätzlich zum beglaubigten Kaufvertrag – ein Grundbuchgesuch, welches in der Regel einigermaßen heikel sein kann: schon ein unrichtig gesetztes Stricherl kann zur Abweisung des gesamten Grundbuchgesuches führen.

Es muss auch eine Grunderwerbsteuer- und Immobilienertragsteuer-Erklärung beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden, wobei es bis zu 6 Monaten dauern kann, bis eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ vorliegt. Ein Notar oder Rechtsanwalt kann die Steuer über Finanz-Online selbst berechnen, sodass diese Wartezeit entfällt.

Dieser kurze Überblick ersetzt keine eine umfassende individuelle rechtliche Beratung.